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Buchtipp: Sommer an der Serpentine
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Zehn Jahre temporäre Pavillons von Stararchitekten |
London. Seit 2000 hat die
Londoner Serpentine Gallery in Kensington Gardens einige der
bekanntesten internationalen Architekten beauftragt, Sommerpavillons für sie zu
entwerfen – temporäre Bauten, die für die Dauer von drei Monaten in
unmittelbarer Nachbarschaft zur Galerie errichtet werden. Der Taschen Verlag zeigt erstmals alle Pavillons in einem Band.
Die Serpentine
Gallery, untergebracht in einem 1934 erbauten Teepavillon, wurde 1970 als
Ausstellungsraum eröffnet und präsentiert moderne und zeitgenössische Künstler,
darunter Matthew Barney, Dan Flavin, Ellsworth Kelley, Louise Bourgeois und
Rachel Whiteread. Sie ist die einzige öffentliche Galerie für moderne und
zeitgenössische Kunst im Londoner Zentrum, die nach wie vor freien Eintritt
bietet und sieben Tage die Woche geöffnet ist.
Die Pavillons sind
Entwürfe internationaler Architekten oder Designteams, die zum Zeitpunkt ihrer
Einladung durch die Serpentine noch kein Bauwerk in Großbritannien vollendet
hatten. Zwischen Auftrag und Fertigstellung des Baus bleiben maximal sechs
Monate. Das Pavillonprogramm der Serpentine Gallery ist weltweit einzigartig
und zieht jeden Sommer bis zu 250 000 Besucher an. Der Architekt Richard Rogers
meint: "Die für relativ wenig Geld errichteten Pavillons sind unglaublich
gut. Ich könnte keinen herausgreifen, der mir besser gefallen hätte als die übrigen – alle sind Meisterwerke."
Die Publikation versammelt
erstmals sämtliche Serpentine-Pavillons in einem
Band. Ein Interview mit Julia Peyton-Jones, Direktorin der Serpentine, und
Hans-Ulrich Obrist, Chefkurator, ergänzt die Projektbeschreibungen der
Pavillons, die mit Originalzeichnungen der Architekten und Fotografien der
realisierten Bauten illustriert sind.
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